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Ralf verlässt die lahmen Toyoten



 
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rallerules
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Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 07.09.2007
Beiträge: 203
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 01.10.2007, 16:02    Titel: Ralf verlässt die lahmen Toyoten Antworten mit Zitat

Ralf Schumacher hat heute etwas überraschend offiziell bekannt gegeben, dass er Toyota zum Jahresende verlassen wird: "Ich habe mich entschieden, nach drei Jahren Toyota eine neue Herausforderung zu suchen", erklärte er in Shanghai, wo er sich auf sein vorletztes Rennen für den japanischen Rennstall vorbereitet.

"Ich bin mit großen Erwartungen zu Toyota gekommen", sagte er in einer Stellungnahme auf seiner Internetseite. "Einerseits, weil ich große Hoffnung in die Entwicklung eines neuen Rennautos gesetzt hatte, andererseits aber auch, weil ich mich bei meinem langen Aufenthalt in Japan vor der Formel 1 mit der japanischen Lebensart sehr angefreundet hatte. Mit der japanischen Mentalität komme ich nach wie vor gut zurecht, aber auf ein konkurrenzfähiges Auto habe ich leider jahrelang warten müssen!"





Voll motiviert für Shanghai und São Paulo

Toyota sei eine "schöne und interessante Erfahrung" gewesen, "vor allem die Zusammenarbeit mit dem Team, den Ingenieuren und den Mechanikern. Aber nun ist es Zeit, etwas Neues auszuprobieren!" Und weiter: "Natürlich bin ich nach wie vor für die Rennen in Shanghai und São Paulo hoch motiviert und werde mein Bestes versuchen, nach der verpatzten Saison zumindest einen guten Abschluss mit und für Toyota zu erreichen!"

Noch unklar ist, für welches Team der Deutsche im nächsten Jahr fahren wird. Dies konnte er auch heute noch nicht verraten: "Ich werde in den nächsten Wochen einige Gespräche führen und nach Ende der Saison meine Entscheidung mitteilen. Wichtig ist für mich nicht so sehr der finanzielle Aspekt, sondern die Möglichkeit, ein Rennauto mitzuentwickeln und damit auch erfolgreich zu sein", gab er zu Protokoll.


Erwartete Erfolge blieben aus


Schumacher war 2005 nach zwei Jahren bei Jordan und sechs bei Williams zu Toyota gestoßen. Für die Japaner hat er bisher 51 Grands Prix bestritten, nach Shanghai und São Paulo werden es 53 sein. Dreimal - 2005 in Ungarn und China sowie im Vorjahr in Australien - gelang ihm als Dritter der Sprung auf das Podium, der anvisierte Sieg oder gar ein WM-Titel waren aber nie in Reichweite. Bestes WM-Gesamtergebnis war Rang sechs 2005.

Erfolgreich war seine Zeit beim in Köln stationierten Rennstall aber zumindest in finanzieller Hinsicht, denn der seinerzeit noch von Willi Weber ausgehandelte Vertrag - inzwischen arbeitet der 32-Jährige ja mit Hans Mahr zusammen - soll ihm pro Jahr eine Gage von kolportierten 14 Millionen Euro eingebracht haben. Dass er in Zukunft in dieser Hinsicht kräftige Einbußen hinnehmen muss, steht außer Frage.


Nach den monatelangen Spekulationen um Ralf Schumachers Zukunft ist seit heute zumindest eines endgültig klar: Für Toyota wird der sechsfache Grand-Prix-Sieger künftig nicht mehr fahren. Dies hat er heute auf seiner Internetseite offiziell bekannt gegeben.
Völlig offen ist hingegen noch, wie Schumachers Zukunft aussehen wird. Attraktive Plätze im Starterfeld gibt es nach aktuellem Stand kaum noch - es sei denn, durch den zu erwartenden Wechsel von Fernando Alonso zu Renault kommt es noch einmal zu diversen Rochaden. Dann könnte der in Österreich lebende Deutsche durchaus noch ein einigermaßen konkurrenzfähiges Cockpit finden, etwa bei Williams als Nachfolger von Alexander Wurz.



"Es gibt mehrere Optionen, die wir in Ruhe prüfen werden, aber dazu möchten wir uns im Moment nicht äußern", erklärte sein Manager Hans Mahr heute auf Anfrage von 'Motorsport-Total.com'. Allerdings bleibe es definitiv bei der Aussage, sein Schützling werde auch 2008 "hundertprozentig" Formel 1 fahren: "Sicher. Da gibt es keine Änderung", hielt Mahr am Telefon fest.

Die heute bekannt gegebene Entscheidung zur Trennung von Toyota, die sich ja schon seit längerem abgezeichnet hat, bisher aber stets offen gelassen wurde, sei letztendlich von Schumacher ausgegangen, nicht vom Team: "Es hat sich schon so lange herumgezogen, dass Ralf einfach einen Schlussstrich ziehen wollte", gab Mahr zu Protokoll. "Ralf hat sich am Wochenende in Fuji entschieden."
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